• Staatsstreich in Mali

    Ein Putsch des Militärs im März 2012 stürzt Malis gewählten Präsidenten Amadou Toumani Touré kurz vor den Neuwahlen. Das entstandene Machtvakuum nutzen Islamisten und Tuareg-Rebellen um die Vormacht im Norden des Landes an sich zu nehmen. 13.06.2012 Der UN-Sicherheitsrat hat sich zurückhaltend zur Entsendung einer Interventionstruppe nach Mali geäußert. In einer gemeinsamen Erklärung des UN-Sicherheitsrats …

  • Tuareg-Rebellion und Islamisten in Nordmali

    Nach dem Putsch des Militärs kam es im Norden Malis zum Aufstand der Tuareg und Islamisten, welche diese Gebiete ohne auf Gegenwehr zu stoßen einnahmen und sogar ihren eigenen Staat Azawad ausriefen. 01.11.2012 Bundesaußenminister Westerwelle ist in das westafrikanische Land Mali gereist. Terroristen dürften in Mali keinen Rückzugsgebiet finden, sagte der FDP-Politiker. Dort sollen Gespräche mit der malischen Übergangsregierung …

  • Azawad

    Azawad bedeutet in der Sprache der Tuareg soviel wie “Land der Nomaden”. Der nicht anerkannte unabhängige Staat Azawad (l’etat independant de l’Azawad) hat sich am 06. April 2012 einseitig von der Republik Mali unabhängig erklärt. Azawad besteht aus den Regionen Gao, Kidal, Timbuktu und der nord-östlichen Hälfte der Region Mopti.

  • Sagenumwogenes Timbuktu

    Timbuktu (frz. Tombouctou) die legendäre, goldene Oasenstadt in der Wüste hat heute ca. 55.000 Einwohner. Sie liegt am südlichen Rand der Sahara und ist Endpunkt der historischen Wüstenstraßen und transsahara Karawanen, welche auf den heute in 15 Kilometern Entfernung liegenden Fluss Niger umgeladen werden. Timbuktu wird auch “Stadt der 333 Heiligen” oder “Perle der Wüste” genannt.